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	<title>Glossar: Lernkabinett </title>
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	<updated>2026-04-16T13:45:43Z</updated>
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		<name>haller@aikud.de</name>
		<email>haller@aikud.de</email>
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		<title>Problemlösen: Nominalgruppentechnik</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[               NOMINALGRUPPENTECHNIK (nominal group technique)<br />        <br />  Dies ist eine Problemlösungsmethode in kleinen Gruppen, die auch <br />  individuelle Stillarbeit einschlieBt. Die Interaktion ist absichtlich<br />  eingeschränkt, so daB die Kreativitat nicht unter  voreiligen <br />  Bewertungen oder Gruppendruck leidet.<br />     <br />  Dieses Verfahren gliedert sich in 6 Phasen.<br />        <br />  1. Phase: Individuelle  schriftliche  Formulierung  von  Handlungs- <br />      oder Lösungsmöglichkeiten (am besten an Hand eines Formulars)<br />        <br />  2. Phase: Vorstellen der Formulierungen an der Pinnwand und Kennt-<br />      nisnahme aller Vorschläge durch alle Teilnehmer<br />        <br />  3. Phase: Verständigung über das Gemeinte durch reine Verständnis-<br />      fragen (keine Diskussionsbeitrage!)<br />        <br />  4. Phase: Abstimmung über die Beiträge durch Punktbewertung (dies <br />      kann mit Hilfe von Klebepunkten geschehen)<br />        <br />  5. Phase: Diskussion des Ergebnisses (Pro und Contra)<br />        <br />  6. Phase: Gegebenenfalls Revision der Beiträge und Zweitbewertung<br /><br />        <br />  Aufgaben des Moderators:<br />  - Auf verständliche und konkrete Formulierungen achten<br />  - Alle Vorschläge gleich akzentuiert verlesen<br />  - Verhindern, daB bei Verständnisfragen Diskussionen entstehen<br />  - Abstimmung organisieren und Ergebnis bekanntgeben<br />  - Diskussion unparteiisch und ohne Selbstdarstellung leiten<br />  - Ergebnis zusammenfassen<br />        <br />  Quelle: ZusammengefaBt und übersetzt nach <br />            Carl M. Moore: Group Techniques for Idea Building.<br />            Newbury Park u.a., 1987.)<br /><br /><br />]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:16:53Z</updated>
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		<title>Problemlösen: Hindernisse</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[                   HINDERNISSE FÜR PROBLEMLÖSUNGEN<br /><br />  Die ... unbestimmten oder unscharfen Elemente und <br />  Verhältnisse können nach folgenden Merkmalen systematisch gegliedert <br />  werden:<br /><br />  - Unbestimmtheit/Diffusität des Gegenstandes: die Problem-/Ausgangslage<br />    ist so &quot;verzwackt&quot; beschaffen, daß sie bisher nur schwer zu beschreiben <br />    und zu definieren ist (war); evtl. anzustrebende Ziele und Zielzustände<br />    sind nur diffus vorstellbar, ebenso Wege und Mittel, um die Lage zu<br />    verändern und zu verbessern;<br /><br />  - Komplexität und Unschärfe der Beziehungen zwischen den einzelnen <br />    Problemen: die Anzahl von Elementen und Wirkkräften sowie der Beziehungen, <br />    die zwischen diesen vorhandenen sind, ist sehr groß; herkömmliche <br />    Ursache-Wirkungs-Erklärungen (Kausalmodelle) werden einem Modell, das <br />    erforderlich wird, um ein dynamisches System mit Vernetzungen, <br />    Rückkoppelungen und Nebenwirkungen erklären zu können, nur noch <br />    unzureichend gerecht;<br /><br />  - Unschärfe der Zusammenhänge zwischen verschiedenen Zielen: mit der <br />    Absicht, ein Prolem zu lösen, werden mehrere Zielperspektiven sichtbar, <br />    innerhalb derer (bisher) nicht deutlich unterschieden werden kann <br />    (konnte), ob sie sich zueinander unabhängig (indifferent), ergänzend <br />    (komplementär), aufeinanderfolgend (sukzessiv) oder konkurrierend/<br />    widersprüchlich (antagonistisch) verhalten;<br /><br />  - Unkontrollierbarkeit der Entwicklungen: Wirkkräfte/Variable/freie <br />    Komponenten, die weder planbar noch direkt beeinflußbar sind, beherrschen <br />    die Situation (z. B. äußere Einwirkungen, Willkür, Spontanhandlungen, <br />    Zufälle); diese Faktoren können sich als fördernd oder hemmend erweisen;<br /><br />  - Eigendynamik und Selbstregelung in der Entwicklung: die Ausgangsituation<br />    und die Dynamik der Veränderungen und Prozeßabläufe ändern sich,<br />    unabhängig davon, ob nun systematisch und gezielt &quot;eingegriffen&quot; wird (z. B.<br />    durch soziale Arbeit) oder nicht.<br /><br />  Quelle: Lühring, Joachim<br />             Begründungs- und zielorientiertes Problemlösen in sozialen und<br />             pädagogischen Arbeitsfeldern. Aktivierendes Planen, Gestalten und<br />             Auswerten - Projekte, Maßnahmen, Handlungsvollzüge, Prozeßabläufe -<br />             Ein Lotsenbuch zu elementaren Aufgaben eines sozialengagierten<br />             Managements<br />             In: Schriftenreihe der Fachhochschule Ostfriesland, Band 18, <br />             Emden 1991, S. 30]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:15:27Z</updated>
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		<title>Problemlösen</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[ In einer ironischen Formulierung wird &quot;Problemlösen&quot; als das<br />  bezeichnet, was man tut, wenn man nicht weiß, was man tun soll.<br />  Zu diesem Tun des Problemlösens kommt es, wenn ein Individuum<br /><br />  - einen unerwünschten Anfangszustand wahrnimmt,<br />  - diesen Anfangszustand zu verändern beabsichtigt,<br />  - eine Barriere vorhanden ist, welche die Veränderung des<br />    Anfangszustands in einen Endzustand im Moment verhindert.<br /><br />  Der Vorgang des Problemlösens besteht im Prinzip darin, Anfangs- <br />  und Endzustand zu definieren und eine Reihe von Operationen zu<br />  finden, zu bilden und miteinander zu kombinieren, um den Anfangs-<br />  in den Endzustand zu überführen. <br /><br />  Das problemlösende Handeln ist nicht nur abhängig vom Charakter<br />  des gewünschten Anfangs- und Endzustands, sondern auch von den <br />  Barrieren, die von Individuum zu Individuum unterschiedlich sind und <br />  auch unterschiedlich wahrgenommen werden.<br />(aus CEDID)]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:13:13Z</updated>
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		<title>Problem: Leitfaden zur Problemeingrenzung</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[LEITFADEN ZUR PROBLEMEINGRENZUNG<br />                                       (Flechsig 1993)<br /><br />  1.  Was ist ein Problem?<br />    (Etwa ein Systemzustand, der unbefriedigend ist, weil zwischen &quot;Ist&quot;-<br />    Werten und &quot;Soll&quot;-Werten Abweichungen bestehen, die Regelungs-<br />    oder Handlungsbedarf erfordern).<br /><br />  2.  Ist es überhaupt (noch) ein Problem?<br />    (Oder handelt es sich um einen Routinefehler, um eine Frage, auf die<br />    eine Antwort bereits vorliegt, um einen vorübergehenden Organisations-<br />    mangel?)<br /><br />  3.  Handelt es sich um ein Problem oder um mehrere?<br />  <br />  4.  Was für ein Problem ist es?<br />    (Ein soziales, technisches, organisatorisches, ökonomisches, ökologisches,<br />    politisches, psychologisches Problem, ein Ziel- und Wertkonflikt, ein<br />    sozialer Konflikt, ein Informationsproblem, ein Kommunikationsproblem, ein<br />    Systemproblem?)<br /><br />  5.  Ist es ein gut definiertes oder ein schlecht definiertes Problem?<br /><br />  6.  Von welcher Größenordnung ist das Problem?<br />    (Ist es ein Überlebensproblem, ein erhebliches oder ein unerhebliches <br />    Problem?)<br /><br />  7.  Auf welcher Entscheidungs- oder Handlungsebene liegt das (Kern-)Problem?<br /><br />  8.  Wessen Problem ist es (in besonderer Weise)?<br /><br />  9.  Seit wann gibt es das Problem?<br /><br />  10. Was passiert (im schlimmsten Falle), wenn das Problem nicht gelöst<br />    wird?<br /><br />  11. Wie geht es weiter, wenn das Problem gelöst ist?<br /><br />  12. Welche Faktoren sind an dem Problem beteiligt?<br /><br />]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:11:40Z</updated>
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		<title>Präsentieren: Bewertungskriterien</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[ 1. Zeitmanagement<br />     * Zeitumfang<br />     * Einhaltung der Zeit<br />     * Nutzungsgrad / Ökonomie der Zeitverwendung<br /><br />  2. Gliederung<br />     * Vorhandensein einer Gliederung<br />     * Plausibilität der Gliederung<br />     * Erkennbarkeit der Gliederung für den Teilnehmer<br /><br />  3. Inhaltliche Qualität<br />     * Aneignung des Inhalts<br />     * Präsentation des Inhalts<br />     * Darstellung des Hintergrundes<br />     * Erkennbarkeit einer eigenen Position gegenüber dem Inhalt<br /><br />  4. Rhetorik<br />     * Freie Rede<br />     * Angemessenheit für Zielgruppe<br />     * Verständlichkeit des sprachlichen Ausdrucks<br />     * Mimik, Gestik, Blickkontakt<br />     * Rhetorische Stilmittel (Anschaulichkeit, rhetorische Frage etc.)<br /><br />  5. Gestaltung der Folien<br />     * Angemessene Raumaufteilung<br />     * Graphische Komponenten (Diagramme, Schemata, Tebellen, Cartoons)<br />     * Ästhetische Farb- und Formqualität (insbesondere Schriftqualität)<br />     * Überlappende Sequenzen (Aufbau einer Sequenz)<br /> (aus CEDID)]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:10:12Z</updated>
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		<title>Präsentieren</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[ PRÄSENTIEREN<br /><br />  &quot;Präsentieren&quot; bezeichnet einen Komplex didaktischer Handlungen, mit <br />  denen Lerner einander oder einem Publikum die Produkte ihres Arbeits- <br />  und Lernprozesses vorstellen. Solche didaktischen Handlungen kommen<br />  im Rahmen jener didaktischen Modelle vor, bei denen Lerntätigkeit und<br />  produktive Tätigkeit ineinander übergehen. Sie schaffen für die Beteiligten<br />  neue und zusätzliche Lerngelegenheiten und stellen ein Bindeglied dar <br />  zwischen den eher privaten bzw. individuellen Lernprozessen und den<br />  eher öffentlichen Prozessen ihrer sozialen Bewertung.<br /><br />  &quot;Präsentieren&quot; kann im einzelnen beinhalten<br /> <br />  - das Vorführen erlernter Qualifikationen,<br />  - die Ausstellung erstellter Produkte,<br />  - die Anfertigung mündlicher oder schriftlicher Berichte,<br />  - die damit im Zusammenhang stehenden Diskussionsprozesse sowie<br />  - begründende und rechtfertigende Argumentation.<br />(aus CEDID)<br /><br />Eine Präsentation besteht aus den drei Teilen Eröffnung, Hauptteil und <br />  Schluß.<br /><br />  Wir behandeln im folgenden, was für die jeweiligen Teile an Vorbereitung zu<br />  leisten ist, und fügen jeweils einige Merkpunkte (Checkliste) bei.<br /><br />  Eine Empfehlung vorab: Legen Sie sich - von Anfang an - Spickzettel  <br />  (z. B. DIN-A5-Karten) an, auf denen Sie sich Stichworte zu allen Punkten <br />  Ihrer Vorbereitung vermerken.<br /><br />  Vorbereitung der Eröffnung<br /><br />  Am Beginn jeder Veranstaltung steht die Begrüßung, sie ist sachlich oder <br />  persönlich - je nach Teilnehmerkreis. Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich<br />  vorab Gedanken über die passende Grußformel zu machen, und darüber, <br />  was Sie zur eigenen Person sagen wollen (Vorstellung).<br /><br />  Der zweite Schritt der Eröffnung ist die Nennung von <br />     ¨ Anlaß<br />     ¨ Thema und<br />     ¨ Ziel der Veranstaltung<br /><br />  In einem dritten Schritt geben Sie den vorgesehenen &quot;Fahrplan&quot; bekannt, <br />  damit die Teilnehmer wissen, &quot;wohin die Reise geht&quot;.<br /><br />  Er sollte folgende Punkte enthalten:<br />     ¨ Hauptgliederungspunkte der Präsentation mit Nennung der Präsentatoren <br />       (bei mehreren)<br />     ¨ Zeitlicher Ablauf mit Nennung der Pausen und Bekanntgabe des <br />       &quot;Verpflegungsplans&quot;<br />     ¨ Gegebenenfalls Teilnehmer-Unterlagen ankündigen.<br /><br />  Im letzten Schritt der Eröffnungsphase gilt es, die Teilnehmer auf das <br />  Thema einzustimmen, so dass diese es nicht mehr erwarten können, mehr <br />  darüber zu hören.<br /><br />  Das können Sie erreichen durch<br />     ¨ Fragen stellen<br />     ¨ Persönliche Betroffenheit aufzeigen<br />       (Das geht auch mich - den Zuhörer - etwas an)<br />     ¨ Persönlichen Nutzen aufzeigen<br />       (Was habe ich als Teilnehmer davon?)<br />     ¨ Provozieren<br />       (zum Beispiel durch das Aufstellen einer kuriosen, paradoxen These)<br /><br />  Merkpunkte zur Vorbereitung der Präsentationseröffnung<br /><br />  Bitte notieren Sie sich,       <br />     ¨ mit welchen Worten Sie die Präsentation offiziell beginnen,<br />     ¨ was Sie zu Ihrer Person sagen,<br />     ¨ wie Sie an den Präsentationsanlaß anknüpfen,<br />     ¨ was Sie zu Anlaß, Thema, Zielsetzung sagen werden,<br />     ¨ welche Punkte Sie in den &quot;Fahrplan&quot; für die Teilnehmer aufnehmen,<br />     ¨ ob bzw. wie und wann Sie Teilnehmer-Unterlagen ankündigen/ausgeben,<br />     ¨ welche Mittel Sie einsetzen, um die Aufmerksamkeit und Bereitschaft <br />       der Teilnehmer zum Zuhören zu wecken.<br /><br />  Denken Sie auch an die Visualisierung der Punkte: Anlaß, Thema, Ziel und <br />  &quot;Fahrplan&quot; (zum Beispiel auf einem Flip-Chart).<br /><br />  Vorbereitung des Hauptteils<br /><br />  Im Hauptteil der Präsentation stellen Sie Ihren Zuhörern das Thema <br />  systematisch vor.<br /><br />  Dazu gliedern Sie in der Konzeption die Inhalte in Haupt- und Unterpunkte.<br /><br />  Überlegen Sie sich an dieser Stelle auch, wieviel Stoff Ihre Zuhörer in der<br />  zur Verfügung stehenden Zeit aufnehmen können, denn weniger ist oft mehr.<br /><br />  Es ist wichtig, daß Ihre Argumentation logisch aufgebaut und für Ihre <br />  Teilnehmer nachvollziehbar ist.<br /><br />  Daneben ist bereits jetzt zu überlegen, wie Sie die Aufmerksamkeit und <br />  Konzentration der Teilnehmer aufrechterhalten können.<br /><br />  Hierzu bieten sich an:<br />     ¨ Fragen stellen (den Stoff durch Fragen gliedern)<br />     ¨ Abwechslung in den Medien bieten<br />     ¨ Stoff in kurze Präsentationsabschnitte gliedern und Pausen einlegen<br />     ¨ Wirkungsvolle Visualisierung<br />     ¨ Einsatz mehrerer Präsentatoren (Zweier-Team)<br />     ¨ Visualisierung während der Präsentation<br /><br />  Am Ende des Hauptteils geben Sie eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen<br />  Inhalte. Bereiten Sie diesen Teil konkret vor, indem Sie<br />   ... entsprechende Plakate vollständig vorab visualisieren<br />   ... die Plakate nur zum Teil visualisieren, um sie dann in der Präsentation <br />       zu ergänzen<br />   ... sich überlegen, wie Sie die Visualisierung komplett während der <br />       Veranstaltung erstellen können<br /><br />  Merkpunkte zur Vorbereitung des Hauptteils der Präsentation<br /><br />     ¨ Prüfen Sie, ob Ihr Stoff nachvollziehbar gegliedert und Ihre <br />       Ausführungen verständlich sind, z. B. in einem Probelauf vor Kollegen.<br />     ¨ Nehmen Sie sich die Zeit für eine wirkungsvolle Visualisierung <br />       (vgl. Teil 1 - Visualisieren).<br />     ¨ Legen Sie konkret fest, welche Mittel Sie einsetzen werden, um die <br />       Aufmerksamkeit der Teilnehmer über die Dauer der Präsentation <br />       aufrecht zu erhalten.<br /><br />  Vorbereitung des Abschlusses<br /><br />  &quot;Der erste Eindruck ist entscheidend und der letzte bleibt&quot;. Deshalb ist<br />  der Abschluß der Präsentation wichtiger Bestandteil des Gesamtgeschehens.<br /><br />  War es Ziel der Veranstaltung, die Teilnehmer zu konkretem Tun zu <br />  veranlassen, so ist an dieser Stelle ein deutlicher Appell angebracht.<br /><br />  Nach dem Dank an die Teilnehmer für Ihr Kommen schließen Sie die <br />  Veranstaltung mit einer Grußformel ab.<br /><br />  Die Kernpunkte werden - in der Regel - vorab visualisiert, der Wortlaut<br />  des Appells und des Abschlusses auf einem &quot;Spicker&quot; festgehalten.<br /><br />  Nach der Präsentation kann sich - je nach Vorplanung - eine Diskussion<br />  anschließen, die ebenso wie die eigentliche Präsentation vorbereitet werden<br />  sollte:<br />  - Eröffnungsfrage überlegen<br />  - Überlegen, welche Aussagen könnten von wem kommen<br />  - Argumente sammeln (falls geeignet pro und contra)<br /><br />  Merkpunkte zur Vorbereitung des Präsentationsabschlusses<br /><br />     ¨ Bitte notieren Sie, welche Kernpunkte die Zusammenfassung am Schluß <br />       enthalten soll.<br />     ¨ Legen Sie fest, mit welchen Worten Sie die Präsentation abschließen <br />       wollen.<br /><br />  Merkpunkte zur Vorbereitung der Diskussion<br /><br />  Bitte notieren Sie sich,<br />     ¨ wieviel Zeit Sie für eine Diskussion einräumen wollen/können,<br />     ¨ wer (zu Ihrer Entlastung) die Diskussionsleitung übernehmen könnte,<br />     ¨ mit welchen Worten Sie die Diskussion eröffnen und gegebenenfalls den <br />       Diskussionsleiter vorstellen,<br />     ¨ mit welchen Argumenten bzw. Einwänden Sie rechnen müssen und wie Sie <br />       ihnen begegnen können.<br /><br />  Bedenken Sie, daß Sie als Diskussionsleiter<br />   ... das Zeil festlegen<br />   ... den Zeitrahmen vorgeben<br />   ... weitere Informationen zum Thema liefern<br />   ... Wortmeldungen koordinieren<br />   ... dafür sorgen, daß auch zurückhaltende Teilnehmer zu Wort kommen<br />   ... Mißverständnisse klären<br />   ... verbale Angriffe versachlichen<br />   ... Diskussionsergebnisse zusammenfassen<br />   ... die Diskussion abschließen.<br /><br />  In der Praxis hat es sich als hilfreich erwiesen, für die Präsentation <br />  einen Ablaufplan zu erstellen.<br /><br />  Im Sinne eines verständlichen und lebendigen Vortrags empfiehlt es sich,<br />  eine gute Visualisierung durch Zitate, anschauliche Vergleiche, <br />  Metaphern .... zu ergänzen.<br /><br />  Was an welcher Stelle des zeitlichen Ablaufs passt und eingesetzt wird, wird<br />  im Ablaufplan vermerkt.<br /><br />  Organisation der Präsentation<br /><br />  Eine gute Organisation macht zwar noch keine erfolgreiche Präsentation,<br />  aber eine schlechte Organisation kann eine Präsentation zum Scheitern <br />  verurteilen.<br /><br />  Eine umfassende organisatorische Vorbereitung berücksichtigt daher die <br />  folgenden Punkte:<br />     ¨ Ort / Raum<br />     ¨ Medien<br />     ¨ Zeitpunkt / Zeitraum<br />     ¨ Pausen<br />     ¨ Einladung<br />     ¨ Unterlagen für die Teilnehmer<br />     ¨ Persönliche Vorbereitung<br /><br />  Im folgenden gehen wir auf diese Punkte ausführlich ein.<br />  (Für CEDID wurden nur die Ausführungen zu Ort und Raum aufgenommen)<br /><br />  Ort und Raum<br /><br />  Zunächst ist zu überlegen, wo die Veranstaltung stattfinden soll/kann.<br /><br />  Klären Sie hier:<br />     ¨ Steht der Raum zum gewählten Zeitpunkt zur Verfügung (Reservierung)?<br />     ¨ Ist der Raum zum entsprechenden Zeitpunkt in ordentlichem Zustand <br />       (Reinigung)?<br />     ¨ Genügt der Raum in allen Details den Anforderungen<br />       (z. B. Verdunkelungsmöglichkeiten, Temperatur, Geräusche)?<br />     ¨ Muß der Weg zum Raum beschildert werden (wer ist verantwortlich)?<br /><br />  Sitzordnung<br /><br />  Die am häufigsten gewählten Sitzordnungen sind U-Form und Kino-Bestuhlung.<br /><br />  Der große Vorteil der U- oder Halbkreis-Form liegt darin, daß jeder jeden<br />  sehen kann und so eine aktive Teilnahme an einer Diskussion erleichtert <br />  wird.<br /><br />  Es ist wahlweise möglich, mit und ohne Tische zu arbeiten (je nachdem, wie <br />  die Präsentation angelegt ist).<br /><br />  Sie läßt sich allerdings aufgrund des großen Platzbedarfs nur für kleinere <br />  Gruppen realisieren.<br /><br />  Quelle: Seifert, Josef W.<br />             Visualisieren - Präsentieren - Moderieren<br />             Lehren und Lernen,  (Blaue Reihe) Band 36,  GABAL-Verlag, <br />             Speyer, 1989, S. 52-59]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:05:51Z</updated>
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		<title>Planen</title>
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		<summary type="html"><![CDATA[PLANEN<br /><br />  &quot;Planen&quot; bezeichnet einen Komplex didaktischer Handlungen, in denen <br />  Lerner die Lerntätigkeiten im einzelnen festlegen, die sie durchführen <br />  wollen. Diese didaktischen Handlungen sind immer dann notwendig und<br />  sinnvoll, wenn das didaktische Modell die Beteiligung der Lerner an der<br />  Gestaltung der Lernaufgaben und der Lernumwelt vorsieht und wenn gute <br />  Organisation Voraussetzung für eine effektive Nutzung von Zeit und <br />  Ressourcen ist.<br />  Planen bezieht sich auf die gedankliche Vorwegnahme<br />  <br />  - sozialer Kooperation und individueller Verantwortlichkeit,<br />  - logischer und chronologischer Abfolgen,<br />  - benötigter Lernzeiten,<br />  - erforderlicher Hilfsmittel,<br />  - sinnvoller Zwischenkontrollen,<br />  - zu erwartender Beratungsgelegenheiten,<br />  - möglicher Defizite bzw. Kompetenzmängel und ihrer Behebung<br />  - und gegebenenfalls vertraglicher Absicherung.<br />(aus CEDID)]]></summary>
		<updated>2019-01-22T21:03:50Z</updated>
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